Krankengymnastik

Definition laut VdAK-Rahmenvertrag vom 18.05.1993:

Krankengymnastik ist eine ärztlich verordnete Bewegungstherapie, ein Heilmittel, das mit speziellen Behandlungstechniken bei Fehlentwicklungen oder Funktionsstörungen organischer Art oder als Folge psychischer Störungen angewandt wird.

 

Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheitsgerechtes und auf die Störung der Körperfunktion abgestimmtes Verhalten sind als unerläßlicher Bestandteil der ärztlich verordneten Behandlung selbstverständlich.

 

Mit gezielten Bewegungen, Weichteiltechniken und Erstellen eines Hausaufgabenprogrammes in Form von stabilisierenden, kräftigenden und dehnenden Übungen werden Schmerzen gelindert, das Bewegungsausmaß vergrößert und Muskulatur gekräftigt.

 

Die Krankengymnastik kann bei Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, nach Operationen, aber auch bei psychosomatischen Beschwerden eingesetzt werden.